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Die französiche PhaseFrankreich hatte nach dem 2. Weltkrieg das Bestreben seine Kolonialherrschaft unter anderem in Vietnam fortzusetzen. Vietnam wurde aber zu einer "Demokratischen Republik", unter anderem von Präsident Ho Chi Minh , dem Führer des kommunistischen Vietminh, erklärt. Dadurch kam es zu einem Konflikt, der zum späteren Krieg führte.Es begann damit, das Vietminh-Truppen die französischen Forderungen eines Abzuges aus Haiphong ( I ) ignorierten. Frankreich antwortete darauf mit Beschuß der Stadt durch ihre Kriegsschiffe und schlugen die Truppen bis westlich von Hanoi ( II ) zurück. Ab 1949 erhielt der Vietminh politische und finanzielle Unterstützung durch China, da dort die Kommunisten den Bürgerkrieg gewonnen hatten. So konnte der Vietminh langsam aber sicher in Vietnam Fuß fassen. Um etwas gegen den sich ausbreitenden Kommunismus zu tun, entsandten die USA 1950 Hilfe in Form von Militärberatern und Geld an Frankreich. Sie fürchteten nämlich, dass sich der Kommunismus, wie eine Reihe von Dominosteine (ein Stein kippt und stößt den nächsten an, der dann..), in die benachbarten Länder ausbreiten würde. Trotz der Hilfe der USA breitete sich der Vietminh bis 1953 über ganz Vietnam aus und kontrollierte fast alle ländlichen Gebiete komplett. Am 7. Mai 1954 kam es zu einer Schlacht bei Dien Bien Phu ( III ) zwischen dem Vietminh und Frankreich, in der der Vietminh die französischen Truppen schließlich schlug. Daraufhin wurde in der Genfer Konferenz am 21.7.1954 ein Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Vietminh vereinbart und der 17 Breitengrad ( IV ) als Grenze festgelegt. |
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Richtig begann der Krieg zwischen den USA und Vietnam 1964 in Folge des "Tonking-Zwischenfalls", als Nordvietnamesische U-Boote zwei amerikanische Zerstörer angriffen. Die Folge war, dass L. B. Johnson, der Präsident der USA, die Generalvollmacht zur Kriegführung vom amerikanischen Senat bekam und so 1965 den Befehl zur systematischen Bombardierung strategischer und wirtschaftlicher Ziele, sowie den Nachschubweg, den Ho-Chi-Minh-Pfad, gab. Zusätzlich verstärkte die USA ihre Truppenzahl in Vietnam auf 543 000 bis Ende 1968. Während dieser Zeit wollten die USA mit Nord-Vietnam verhandeln, doch diese lehnten Gespräche ab, obwohl weiterhin, sogar intensiver, ganz Nord-Vietnam bombardiert wurde. | ![]() |
![]() | Trotz des gezielten Vorgehens gegen Vietcong-Partisanen mit Hubschraubern, großflächiger Bombardierungen mit Napalm und des Einsatzes von Entlaubungsmitteln, gelang den USA und ihren Verbündeten keine eindeutige Entscheidung. Nord-Vietnamesische Truppen und der Vietcong griffen im Januar 1968 in der Ted-Offensive (Ted=Monat des vietnamesischen Kalenders) viele südvietnamesische Städte ganz überraschend an. Die Offensive scheiterte zwar, war aber ein sehr demonstratives Zeichen, welche Macht Nord-Vietnam hatte. |
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