| Das Ende des Krieges in Europa 1945: Mit ihren Großoffensiven rückten ab Anfang 1945 die Rote Armee und die westlichen Alliierten (Frankreich, Großbritannien und die USA) unaufhaltsam vor. Der deutsche Widerstand im Osten ermöglichte es vielen Menschen, doch noch in die Gebiete westlich der Oder und somit in die durch Amerikaner und Briten besetzten Gebeite zu gelangen. Am 25.4.1945 begegneten sich an der Elbe sowjetisch und amerikanische Truppen, am 2. 5. kapitulierte Berlin. Die deutsche Wehrmacht kapitulierte bedingungslos am 7. 5. in Reims, am 8. 5. auch in Berlin. Auf der Potsdamer Konferenz (17.7. - 2.8.1945) legten die "Großen Drei" im Potsdamer Abkommen vorläufige Bestimmungen für die Behandlung Deutschlands fest. Der in Potsdam eingesetzte Rat der Außen-Minister bereitete die Friedensschlüsse vom 10.2.1947 mit Rumänien, Italien, Ungarn, Bulgarien und Finnland vor. Bilanz des Zweiten Weltkrieges: Der 2. Weltkrieg forderte das Leben von 27 Millionen Soldaten und 25 Millionen Zivilpersonen; 3 Millionen Menschen blieben vermißt. Die Sowjetunion verlor 20 Millionen Menschen, China wenigstens 10 Millionen, Deutschland 4,8 Millionen, Polen 5,8 Millionen, Japan 2 Millionen, Jugoslawien 1,7 Millionen, Frankreich 600000, Großbritannien 400000 und die USA 300000. |
Hissen der sowjetischen Flagge auf dem Berliner Reichstag