Steuerung per Sprache bekommt immer mehr Zuspruch

VonDirk S.
Steuerung per Sprache bekommt immer mehr Zuspruch

Die Zeit der Fernbedienung geht zu langsam zuneige, denn die unterschiedlichsten Unternehmen sind gerade in einem Konkurrenzkampf wenn es darum geht, Software, aber auch Hardware für die Steuerung per Sprache zu entwickeln.

Warum ist die Sprachsteuerung so wichtig?

CES, eine der bedeutendsten Technikmessen der Welt, findet momentan in Las Vegas statt. Diese ist komplett im Zeichen digitaler Assistenten und Sprachsteuerung und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die großen Anbieter des Marktes, wie zum Beispiel Google, Amazon oder Apple, um nur einige zu nennen, in einem Konkurrenzkampf sind. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie die entsprechende Software gestaltet werden muss, damit der Benutzer von Hardware den höchstmöglichen Komfort genießt. Vielmehr geht es um die Frage, ob zusätzliche Hardware, den Alltag bereichern kann.

Dementsprechend ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch andere Hersteller ein Stück des Kuchens abhaben wollen und entsprechende Hardware kreieren. Ein Beispiel ist dort das Unternehmen Lenovo, welches ebenso eine an Amazons Echo angelehnte Hardware auf den Markt bringt. Dieser neue Assistent wird in zwei verschiedenen Ausführungen auf den Markt gebracht und funktioniert perfekt im Amazon Universum.

Welchen Vorteil hat der Nutzer davon?

Den eigenen Assistenten oder die eigene Assistentin zu haben kann nicht nur berufstätigen Personen wertvolle Hilfe bieten. Vielmehr gehen die Planungen der Technikunternehmen weit darüber hinaus. Ob es Alexa von Amazon, Cortana von Microsoft, Apples Siri oder der Assistent von Google ist, wurde die Fehlerquote bei allen Systemen nahezu gegen Null gelenkt. Dadurch kann der Anwender in den privaten Räumen nicht nur die Musik per Sprache perfekt steuern, sondern auch den Wetterbericht abfragen, die nächste Busverbindung aus dem Internet erfragen oder aber einfach herausfinden, welcher Künstler das berühmte Gemälde in Szene gesetzt hat.

Doch das ist nur der Anfang, denn schließlich wird durch die Vernetzung in den eigenen vier Wänden ein neuer Bedarf entstehen. So wird der Kühlschrank den Benutzer daran erinnern, dass die Milch fehlt und diese kann dann per Sprachsteuerung über die unterschiedlichsten Hardwarelösungen problemlos bei einem Lieferanten für Lebensmittel nachgeordert werden. Die momentanen Verkaufszahlen zeigen, dass bereits heutzutage knapp 5 Millionen der digitalen Assistenten den Weg in die Haushalte gefunden haben. Diese Zahlen werden nahezu exportieren und so gehen vorsichtige Schätzungen davon aus, dass sich diese Anzahl in diesem Jahr verdoppeln wird.

Was ist mit dem Datenschutz?

Die größte Hürde ist dabei noch beim Thema Datenschutz zu sehen. Denn die neuen Assistenten müssen 24 Stunden am Tag mit dem Internet verbunden sein und jede Anfrage und jeder Sprachbefehl wird auf Servern des Anbieters gespeichert. Deshalb stellt sich die Frage, wer auf diese Daten Zugriff hat und ob diese Daten nicht auch vom jeweiligen Anbieter ausgewertet werden können. Denn dadurch könnte das entsprechende Angebot angepasst und auf neue Kaufgewohnheiten zugeschnitten werden. Jedoch ist es vollkommen klar, dass dieser Weg nicht mehr aufzuhalten ist und sich die Fragen stellt, ob der jeweilige Nutzer mit diesen neuen Möglichkeiten gehen, oder diesen Fortschritt an sich vorbeiziehen lassen möchte. Was denken Sie?

Quelle: Internetworld

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