iOS v Android

VonBarbara
iOS v Android

Im zweiten Quartal 2016 wurdem laut dem Marktforschungsinstitut Gartner 344 Millionen Smartphone verkauft. Dabei konnten Samsung bei den Herstellern und Android bei den Betriebssytemen ihre Vormacht ausbauen.

Laut Gartner hat Android einen Marktanteil von 86.2 %. Apples Mobilbetriebssystem iOS kommt auf einen Marktanteil von knapp 13 %.  Doch was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden und welcher ist der schnellere Browser?

iOS

Die Apple Smartphones mit iOS ist wohl ohne Frage der Pionier des mobilen Internets. Der Safari Webbrowser ist nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig. Denn Safari ist der einzige Browser, mit dem Sie Webseiten in unter 2 Sekunden aufrufen können.

Safari bleibt auch weiterhin einer der sichersten und schnellsten Internetbrowser. Vorsicht gilt jedoch bei Malware-Attacken von Browser-Plug-ins wie Adobe Reader und Flash. Diese haben oft Programmierfehler und sind deshalb besonders beliebt bei Hackern. Benutzen Sie aus diesem Grund lieber den integrierten PDF-reader auf ihrem Gerät.

Android

Der aktuelle 4.2 Android Webbrowser erlaubt Ihnen, unbedarft und einfach durchs Web zu surfen. Der Browser beinhaltet auch eine automatische Eintragsfunktion, die erlaubt, Passwörter und Adressdaten von alleine auszufüllen. Auch Nutzer die gerne privat surfen können dies durch den Unsichtbarkeitsmodus erreichen. Des Weiteren können Nutzer auch leicht Pop-ups blockieren und den Cache und die Chronik aus ihrem Internetverlauf löschen.

Auch alle Google Produkte wie Gmail, Google Maps und Picasa sind in den Android Server mit eingebunden. Dies ermöglicht Ihnen, die beliebten Webseiten einfach und schneller aufzurufen. Wie auch Safari, erlaubt der Android Browser Ihnen, mehrere Tabs gleichzeitig zu öffnen um zwischen diesen hin-und herzuspringen.

Eine der größten Lücken des ist die Frage der Android Sicherheit. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche andere Browser-Anbieter die auf Android geladen werden können. Die beste Alternative bietet Google Chrome. Denn der Browser ist nicht nur deutlich schneller, sondern lässt sich auch problemlos installieren.

Google Chrome für super schnelles Surfen

Google Chrome ist für Android Nutzer schon lange der beliebteste Internetbrowser, und seit 2012 kommen auch iOS Nutzer in den Genuss. Der Chrome Webbrowser ermöglicht turbo-schnelles surfen im Web dank einer eingebauten Datenkomprimierung. So werden aufgerufene Webseiten über einen Proxy-Server von Google optimiert und schneller erfasst. Wenn Sie über den Chrome Server auch Ihr Google Konto nutzen, erhalten Sie auch automatisch alle gespeicherten Daten und Lesezeichen vom gleichnamigen PC Browser. Ein neues Feature ist auch die Passwort-Synchronisation, welche die mühsame Eingabe von Kennwörtern und Daten wesentlich erleichtert.

Ein weiteres Plus für den Server ist auch, dass Sie unzählig viele Tabs gleichzeitig öffnen können und immer noch schnell im Internet surfen. Derweil sind alle iOS Safari Nutzer auf neun Tabs beschränkt.

Ein weiteres Plus für diesen Google Server ist auch seine hohe Sicherheit und das wird auch vom Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) bestätigt. So wird der Server nicht nur alle sechs Wochen auf die neusten Updates geprüft und automatisch verbessert, sondern erlaubt Nutzern auch, das Netz im privat-modus zu surfen und alle Browserdaten zu löschen. Um jedoch so sicher wie möglich im Internet zu sein, sollten Sie es dennoch immer vermeiden, private Daten wie Kontonummern auszufüllen.

Wenn Sie auch das ständige eintippen von Webseiten leid sind, hat Google Chrome auch etwas Neues für Sie entwickelt. So können Webseiten über den Chrome Server einfach laut ausgesprochen werden und schon werden sie geöffnet. Einen kleinen Nachteil gibt es jedoch bei komplexeren Webseite Adressen, da diese oft Falsch oder gar nicht interpretiert werden können.

Der weiterer Nachteil für Chrome ist für iOS Nutzer, denn laut dem Benchmark-Test "Browsermark" von Rightware, ist Chrome auf dem iPhone und iPad deutlich langsamer als Safari. Dies liegt jedoch an den restriktiven Maßnahmen von Apple gegenüber Drittanwendungen. So bleibt Chrome für die meisten iOS Nutzer höchstens eine Zweit-Option.

Apps für schnelleres surfen im Web

Wie schnell Sie im Internet surfen können hängt nicht nur von der maximalen Internetgeschwindigkeit Ihres Mobilfunk Vertrages ab. Denn heutzutage gibt es mehrere Apps die Sie einfach und kostenlos aus dem Apple Store oder Google Play runterladen können um so ihre Internetgeschwindigkeit deutlich zu verbessern. Die zwei bestgeeignetsten Apps dafür sind Opera Mini und der Dolphin Browser.

Opera Mini

Der mobile Webbrowser wurde schon 2008 für das Tablet und Smartphone entwickelt und ist seit 2012 auch im AppleStore erhältlich. Laut Entwicklerangaben soll der Internetbrowser bis zu sechs Mal schneller Webseiten aufrufen als Safari. Alle Daten die über den Server abgerufen werden, werden bis zu 90% komprimiert um so eine deutlich schnelleren Browser zu erzielen. Dies gibt dem Nutzer mehr Internet für weniger Megabyte.

Beim öffnen des Opera Browser erscheinen sofort die neun meistbesuchten Webseiten des Nutzers, was das Surfen natürlich nochmals erleichtert. Der Opera Browser erlaubt des Weiteren auch, alle Lesezeichen mit dem Opera-Konto des Nutzers zu synchronisieren.

Ein weiterer Vorteil von Opera ist, dass Sie Tabs als Session abspeichern können. Das hat zu folge, das hinterlegte Tabs dann bei Neuöffnung deutlich schneller laden. Auch die sozialen Netzwerk Webseiten Facebook und Twitter können direkt in den Browser eingebaut werden, so dass Nutzer, Webseiten ganz einfach teilen können.

Ein Nachteil des Opera Browsers ist, dass die Datenkomprimierung, Bildern und Webseiten-Effekte in einer schlechteren Qualität zeigt. Flash-Inhalte werden des Weitern überhaupt nicht angezeigt.

Dolphin

Mit über einer 16 Millionen Downloads aus dem Google Play Store, hat dieser Internetbrowser bereits eine große Fangemeinde. Im Dolphin Browser Einstellungsdialog kann der Nutzer einfach in wenigen Schritten. Auch lässt der Dolphin Browser zahlreiche Add-ons zu, wie zum Beispiel "Web to PDF", welches Webseiten sofort in PDF Dateien speichert um sie dann offline lesen zu können.

Der Startbildschirm vom Dolphin Browser ist in zwei Kategorien eingeteilt. So erreichen sie über den "Speed Dial" alle Webseiten, die Sie am häufigsten besucht haben. Die "Webzine" Kategorie präsentiert von Ihnen ausgewählte Webseiten als gut lesbare Magazine. Auch für ausreichend Privatsphäre ist bei dem Dolphin Browser gesorgt, denn im Menu kann der Nutzer problemlos einstellen, ob der Browser nach dem schließen Cookies speichern, oder löschen soll.

Wie bei anderen Browsern können Sie viel-besuchte und beliebte Webseiten einfach unter der Lesezeichen-Liste abgespeichern um schnelleren Zugriff darauf zu haben. Leider synchronisiert Dolphin keine Lesezeichen mit anderen Browsern. Ein weiteres Defizit von Dolphin ist, das er über keinen Werbefilter verfügt und Webeanzeigen nicht von Websites entfernt.

Fazit

Wenn Sie ein Mac-Anwender sind, ist der Safari Browser fürs iPhone und iPad der komfortabelste und schnellste Internetbrowser. Wenn Sie jedoch auf die beste Sicherheit setzten wollen, sollten Sie sich für den Google Chrome Browser entscheiden, denn dieser bietet die höchst-garantierte Sicherheit fürs surfen im Netz.  

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