Langsames Internet killt Gamer-Träumer

VonBarbara
Langsames Internet killt online Gaming

Langsames Internet und ein zu hoher Ping gehören zu den häufigsten Problemen, mit denen Online Gamer zu kämpfen haben. Schlaubi gibt Tipps, wie Sie diese Störfaktoren beseitigen und damit ungetrübtes Online Spielvergnügen genießen können.

Schnelles DSL für Gamer: Ausreichend Bandbreite ist Grundvoraussetzung

Leistungsstarke Hardware mit ausreichend Speicher, hoher Rechenleistung und flotter Grafikkarte gehören zur PC-Grundausstattung für Online Gamer. Doch selbst der optimal konfigurierte Spiele-PC ist nutzlos, wenn der gebuchte Internet-Tarif den Anforderungen nicht genügt. Wer online spielt, benötigt einen leistungsfähigen Internetanschluss mit ausreichend Bandbreite. Top DSL Angebote für Gamer

Eine hohe Internetgeschwindigkeit ist jedoch nicht nur fürs Gaming entscheidend. Die Konsolen der neuesten Generation sind wahre Alleskönner mit zahlreichen Zusatz-Features, die sie zu All-in-One-Entertainment-Boxen machen. Mit diesen Geräten lassen sich auch Videos streamen oder neue Spiele aus dem Netz direkt auf die Konsole laden, auch der Live-Chat mit anderen Gamern über Social Media sowie der Zugriff auf verschiedene Entertainment Apps ist möglich. Um all diese Features in vollem Umfang nutzen zu können, benötigen Sie einen entsprechend schnellen Internetanschluss.

Doch eine hohe Downloadrate allein garantiert noch kein gutes Gaming-Erlebnis. Für Online Gamer sind neben einer schnellen Übertragungsgeschwindigkeit weitere Faktoren entscheidend, um optimales Spielvergnügen zu garantieren. 

Top Angebote für Gamer

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Der Ping ist entscheidend für das perfekte Gaming-Erlebnis

Neben einer ausreichenden Downloadgeschwindigkeit ist für Gamer insbesondere die Latenzzeit, auch als Pingzeit bezeichnet, von entscheidender Bedeutung für das reibungslose Laufen eines Spieles. Die Latenzzeit beschreibt das Zeitintervall zwischen dem Senden und dem Empfangen eines Datenpaketes. Diese Verzögerungszeit bewegt sich zwar grundsätzlich im Bereich von Millisekunden, aber trotzdem können sich hier bereits Bruchteile von Sekunden deutlich störend bemerkbar machen: die Reaktion erfolgt nicht in Echtzeit, sondern verzögert. Das kann sich insbesondere bei Spielen, bei denen schnelle Reaktionen gefragt und damit Millisekunden entscheidend sind, negativ auswirken und zu einem Spielnachteil führen. Als Faustregel gilt also:  je niedriger der Ping, desto besser. Eine Latenzzeit von über 150 ms wird als unzureichend bewertet, während ein exzellenter Ping rund 20 ms beträgt. Aus diesem Grund gilt z.B. auch DSL per Satellit für Online Gaming als ungeeignet, den hier liegen die Latenzzeiten über der 150 ms Marke.

Spielt die Art des Internetzugangs eine Rolle beim Online Gaming?

Optimal für Online Gamer sind schnelle VDSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s oder bis zu 100 Mbit/s, in manchen Regionen können bereits bis zu 200 Mbit/s realisiert werden. Wo Kabel-Infrastruktur vorhanden ist, sind Kabelinternet-Anschlüsse dank hoher erzielbarer Geschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s und sehr niedriger Pingzeiten, die sich im Bereich von ca. 20-70 ms bewegen, eine gute und auch in punkto Kosten sehr interessante Alternative für Gamer. Auch ein LTE-Zugang wird den Anforderungen für Online-Gaming gerecht und ist vor allem in mit Breitband unterversorgten Regionen eine interessante Option; allerdings ist LTE nach wie vor eine eher kostspielige Variante des Zugangs zum Netz. Reine Glasfaseranschlüsse (FTTH) sind zwar optimal für Online-Gaming, der Ausbaustand ist aber nach wie vor lückenhaft; für Privatkunden sind Glasfaseranschlüsse nur sehr vereinzelt verfügbar. DSL per Satellit dagegen gilt aufgrund von zu hohen Latenzzeiten als ungeeignet für Online Gaming, auch 3G Funkstandards haben verhältnismäßig hohe Pingzeiten.

Online Gaming Probleme

Die wichtigsten Tipps, wie Sie gängige Online Gaming Probleme vermeiden

1. Wie viel Bandbreite benötigen Sie für Online Gaming?

Wenn Sie neben der einfachen Gaming-Option Ihre neue Spielekonsole auch für andere multimediale Anwendungen nutzen wollen, empfehlen wir eine Bandbreite von mindestens 6 bis 10 Mbit/s; weniger sollten es auf keinen Fall sein. Für online Gaming sind 6 Mbit/s zwar durchaus ausreichend, doch wer online spielt, führt auch regelmäßig Updates durch. Dabei handelt es sich nicht nur bei den Updates, sondern auch bei den Spielen selbst um umfangreiche Datenpakete, Tendenz steigend - ist der Anschluss zu langsam, wird der Download zur Geduldsprobe. Bei den meisten Anbietern sind die Einsteigertarife derzeit mit einer Geschwindigkeit ausgestattet, die deutlich über dieser Minimalanforderung liegt, nämlich mit bis zu 16 Mbit/s. Bei o2 ist auch eine Option mit bis zu 8 Mbit/s erhältlich. Wer jedoch nicht alleine lebt und sich den Internetzugang mit anderen Personen teilt, sollte nach Möglichkeit auf eine schnellere DSL-Verbindung mit mindestens bis zu 25 Mbit/s oder sogar mehr zurückgreifen.

Online Gaming Tipps

2. Geben Sie Ihrer Internetgeschwindigkeit einen Schub

Prüfen Sie zunächst Ihren DSL-Speed mit dem kostenlosen schlaubi DSL Speedtest - damit erhalten Sie innerhalb weniger Sekunden Aufschluss über Ihre tatsächliche Internetgeschwindigkeit und den Ping. Ist die Geschwindigkeit unzureichend, können Sie diese in vielen Fällen mit ein paar einfachen Maßnahmen erhöhen. So können Sie z.B. versuchen, Ihren Router neu zu platzieren. Finden Sie dazu am besten eine zentrale Position; dabei sollten Sie darauf achten, dass Ihr Router sich an dieser Stelle nicht in unmittelbarer Nähe zu anderen elektronischen Geräten befindet. Sie sollten hierbei auch sicherstellen, dass keine weiteren Hindernisse, wie Türen oder Möbel, die WLAN Signale Ihres Routers behindern können. Falls diese Maßnahmen keine Besserung bringen, können Sie die WLAN Signalstärke auch mit einem Repeater oder Powerline Adapter verstärken.

3. Setzten Sie auf eine Ethernet-Verbindung

Elektronische Geräte im Haushalt können eine Störquelle für WLAN-Netzwerke sein und dazu führen, dass der Pingwert in die Höhe schnellt. Um solche Störungen zu vermeiden, sollten Sie auf eine LAN-Verbindung statt auf WLAN setzen, da Sie mit dem Ethernet-Kabel eine deutlich stabilere und schnellere Verbindung erhalten können.

4. Stoppen Sie andere Programme, die auf dem Rechner laufen

Andere Anwendungen, die auf Ihrem Rechner laufen und Bandbreite nutzen, können sich ebenfalls negativ auf den Ping auswirken. Soweit möglich sollten Sie also andere Programme anhalten, während Sie spielen.

5. Wechseln Sie zu einem schnelleren Internet-Tarif

Wenn Sie in einen langfristigen Vertrag eingebunden sind, können Sie bei Ihrem Provider nachfragen, ob ein Upgrade möglich ist und Sie in einen Tarif mit mehr Bandbreite wechseln können - bei den meisten Anbietern ist das problemlos machbar. Wo vorhanden bieten VDSL, Kabel Internet oder Glasfaser eine gute Alternative für alle, die mit langsamen Internetverbindungen zu kämpfen haben. Ein VDSL Anschluss ermöglicht derzeit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Noch schneller geht es mit Kabel Internet durchs Netz, hier können aktuell bis zu 200 Mbit/s Geschwindigkeit realisiert werden, vereinzelt sind sogar bis zu 400 Mbit/s machbar. Um zu sehen, welche Anschlussart und welche Tarife bei Ihnen aktuell geschaltet werden können, sollten Sie jetzt den kostenlosen Verfügbarkeitschecker von schlaubi nutzen.

6. Achten Sie auf eine eventuell praktizierte Fair-Use-Policy

Als Online Gamer sollten Sie natürlich unbedingt einen ungedrosselten Tarif wählen. Zwar sind die meisten Tarife heutzutage mit einer echten, also unbegrenzten Flatrate ausgestattet, aber es gibt durchaus noch sogenannte Volumentarife auf dem Markt. Doch vor allem die Anwendung einer Fair-Use-Policy kann Gamern schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Viele DSL-Anbieter behalten sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Anwendung einer solchen Option vor; häufig verbirgt sich diese Praxis auch hinter Ausdrücken wie "Ressourcen-Überbeanspruchungsklausel" oder "Serverüberlastungsklausel". Hier geht es im Wesentlichen um eine gerechte Verteilung der zur Verfügung stehenden Bandbreite und damit die Vermeidung von Kapazitäts-Engpässen zu Spitzenzeiten. In der Praxis bedeutet das, dass die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert wird, wenn ein Nutzer innerhalb eines Kalendertages ein bestimmtes Download-Volumen erreicht hat. Vor Vertragsabschluss sollten Sie sich also unbedingt vergewissern, ob Ihr Provider eine Fair-Use-Policy aktiv praktiziert oder sich deren Anwendung grundsätzlich vorbehält. 

Fazit

Um die neue PlayStation 4 und XBox One uneingeschränkt nutzen zu können, benötigen Sie eine schnelle und stabile Internetverbindung. Doch auch ein niedriger Ping ist entscheidend, um einen spielerischen Vorteil zu haben und für die beste Gaming-Experience zu sorgen.

Themen: Geschwindigkeit

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