Studententarife

Studenten am Handy
Für Studenten ist ein Smartphone mit Studententarif unerlässlich

Dass bei Studierenden Geld meist nicht gerade im Überfluss zur Verfügung steht, ist eine Binsenwahrheit. Gleichzeitig ist bei den meisten Menschen – und natürlich auch bei Studenten – eine vernünftige Lebensgestaltung ohne Smartphone und mobiles Internet nicht denkbar.

Für Studierende lässt sich dieser Widerspruch nur durch günstige Studententarife auflösen. Dabei kommt es nicht nur auf günstiges Telefonieren an. Fast noch wichtiger ist für viele der bezahlbare Zugang zum mobilen Internet.

Bevor du dich in die Angebote stürzt, solltest du dir erst einmal darüber klar werden, welche Art von Vergünstigung für dich am wichtigsten ist.
Geht es hauptsächlich ums Telefonieren? Oder eher ums Internet? Möchtest du vor allem das neueste Gerät mit dazu bekommen, oder stehst du eher auf den Preisvorteil bei Tarifen ohne Gerät? Liebst du es eher unverbindlich und bist auf der Suche nach dem ultimativen Prepaid-Tarif? Lies hier, was es in den unterschiedlichen Sparten zu finden gibt.

Allgemeine Handytarife

So ziemlich alle bekannten Provider bieten Studententarife an. Studierende sind die Kunden der Zukunft – jeder möchte diese vielversprechende Zielgruppe so früh wie möglich ans eigene Unternehmen binden. Gut für dich – so kannst du aus dem Vollen schöpfen.
Die Vodafone Studententarife sind auf recht unkomplizierte Weise buchbar. Die Vorlage eines Studiennachweises ist nicht erforderlich. Einzige Voraussetzung: Du musst zwischen 18 und 27 Jahren alt sein. Es gibt die Vodafone Young-Tarife mit den Datenvolumen 2, 6, 15 und 25 GB. Außerdem sind Flats für Telefon, SMS und das Ausland erhältlich. Auch Kombitarife mit den aktuellen Geräten aus der iPhone- und Android-Welt sind mit Studentenkonditionen erhältlich. Zusätzlich gibt es das schnelle LTE Max für Studenten und den Vodafone Pass für Social, Musik, Chat und Video. Laut Firmenangaben kannst du als Student oder Studentin bis zu 180 Euro einsparen.
Bei den Telekom Studententarifen gibt es ebenfalls keine Studiennachweispflicht. Einzige Voraussetzung ist ein Alter unter 27 Jahren. Das Angebot für Studenten ändert sich je nach Angebotslage. Aktuell gibt es den Tarif Magenta Mobil Young. Auch hier gibt es Spezialangebote mit oder ohne Gerät.
Weitere spezielle Studentenangebote gibt es beispielsweise bei O2, yourfone, Tarifhaus, Congstar und Klarmobil.

Tarife mit Gerät

Zwar bietet so gut wie jeder Netzbetreiber oder Zweitverwerter kombinierte Tarife an, doch sind nicht alle gleich günstig. Wenn du zu den Gerätejägern gehörst, könnten diese Angebote etwas für dich sein:
Derzeit bietet Vodafone interessante Studententarife mit Topgeräten wie dem iPhone X, dem iPhone 8 und dem Samsung Galaxy S9 an. Auch bei der Telekom gibt es Geräte wie das iPhone XS, iPhone X, Samsung Galaxy S9 und S9 plus, Huawei p20 oder LG G7. Allerdings sind damit teilweise erhebliche Zuzahlungen verbunden.
Beim iPhone XS sind das beispielsweise je nach Tarif zwischen 1029,95 und 699,95 Euro. Auch O2 bietet eine reichhaltige Gerätepalette. Bei den Studententarifen sind die Zuzahlungen allerdings erheblich günstiger. So ist das iPhone X bereits zu 1 Euro zu haben. Den goldenen Mittelweg beschreitet man bei 1&1. Die meisten Geräte sind zu 29,99 Euro zu haben. Rühmliche Ausnahme ist das Huawei p20. Beim Tarif mit Einmalzahlung gibt es das Gerät gratis dazu.

Flatrates

Student mit Handytarif als Flatrate
Für Studenten sind die Flatrate Tarife fürs Handy oft am sinnvollsten

Vieltelefonierer und Vielsurfer legen natürlich besonders auf vorteilhafte Flatrates Wert. Besonders, wenn es um Musik oder Videos geht, ist eine günstige Flat von grundsätzlicher Bedeutung. Auch hier gibt es eine Reihe interessanter Angebote:

Bei O2 gibt es drei Flat-Tarife für Studenten: „S“ mit 1 GB zu 14,99 Euro, „M“ mit 10 GB zu 24,99 Euro und „L“ mit 30 GB zu 34,99 Euro – alle pro Monat natürlich. Alle drei Tarife bieten LTE-Geschwindigkeit und eine Roaming-Flat. Bei allen drei Tarifen verlangt O2 einen Anschlusspreis von 39,99 Euro.
Vodafone bietet mehr Datenrate fürs Geld, zumindest im ersten Jahr. „Young S“ enthält 2 GB für 14,99 (22,99) Euro, „Young M“ enthält 12 GB für 19,99 (27,99) Euro, „Young L“ enthält 15 GB für 24,99 (37,99) Euro und „Young XL“ enthält 25 GB für 32,99 (47,99) Euro. Die Zahlen in Klammern geben die Tarife ab dem 13. bis 24. Monat an. Auch hier beträgt die Bereitstellungsgebühr 39,99 Euro.
Übersichtlich geht es bei den Studenten-Flats von Congstar zu. 1 GB kostet 10 Euro, 3 GB kosten 20 Euro, und 8 GB sind zu 30 Euro zu haben. Echte Allnet-Flats sind allerdings nur die Tarife zu 20 und 30 Euro. Für die Bereitstellung fordert Congstar nur moderate 10 Euro.
Ein besonders guter Deal scheint die Studenten-Flat von Zweitverwerter winSIM zu sein. Es gibt vier Tarife von 1 GB zu sagenhaften 6,99 Euro bis zu 10 GB zu 24,99 Euro. Die Geschwindigkeit beträgt allerdings nur 50 MBit/s. Nur der Toptarif ist mit 225 MBit/s ausgestattet.
Weitere Studenten-Flats gibt es beispielsweise von T-Mobile, Blau, Otelo oder Klarmobil.

Prepaid-Tarife

Vorauszahltarife eignen sich vor allem für Leute, die nicht viel telefonieren, simsen oder im Internet unterwegs sind. Auch bei einem kurzfristigen Studienaufenthalt in Deutschland eignet sich vor allem diese Variante. Das sind einige Angebote:
Die Telekom bietet vier Prepaid-Tarife für Studenten zwischen 50 MB und 3 GB Datenvolumen. Alle Tarife enthalten eine Telefon- und SMS-Flat und EU-Roaming. Die Geschwindigkeit beträgt bei allen Tarifen 300 MBit/s LTE. Die Kosten liegen zwischen 2,95 und 24,95 Euro für vier Wochen.
Die Prepaid-Tarife bei O2 reichen von 99 Cent pro Tag bis zu 19,99 Euro monatlich. Das Telefonieren kostet beim kleinsten Tarif 9 Cent pro Minute. Die größeren Tarife enthalten eine Telefon- und SMS-Flat (eingeschränkt beim mittleren Tarif).
Weitere Prepaid-Angebote gibt es unter anderem von Vodafone und von WhatsApp.

Fazit

Für Studierende gibt es ein reichhaltiges Angebot an speziellen Tarifen für jedes Nutzerprofil. Allerdings unterscheiden sich die Angebote stark voneinander und sind wegen der teilweise komplexen Tarifstruktur nur schwer vergleichbar.
Hinweis: Dazu kommt, dass sich die Angebote relativ häufig ändern, so dass ein Anbieter, der gestern noch als besonders günstig galt, morgen vielleicht schon zu den teuersten gehören kann.
Um eine gründliche, auf den aktuellen Angeboten basierende Recherche wirst du also nicht herumkommen.
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