Tagesgeld-Vergleich

Das Geld für dich arbeiten lassen aber dennoch jederzeit Zugriff darauf haben? Für diese Lösung wird das Tagesgeld zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um eine Form der Geldanlage, bei der du dir einen Teil deines Guthabens oder auch dein gesamtes Guthaben jederzeit auszahlen lassen kannst. So lange es sich auf deinem Tagesgeld-Konto befindet, erhältst du darauf Zinsen. Wie hoch die Zinsen sind, ist unterschiedlich. Daher ist es besonders wichtig, über einen Tagesgeld-Vergleich den Anbieter mit dem besten Verhältnis von Preis und Leistung zu finden.

Für wen sich die Geldanlage mit Tagesgeld eignet

Die Geldanlage in Form von Tagesgeld ist dann für dich geeignet, wenn du dein Guthaben gerne für dich arbeiten lassen möchtest, dabei aber die Sicherheit benötigst, jederzeit darauf zugreifen zu können. Tatsächlich lautet die Empfehlung von Experten, Guthaben auf unterschiedliche Formen der Geldanlage aufzuteilen. Eine dieser Formen ist die kurzfristige Geldanlage. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Tagesgeld.

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Tagesgeldkonto für dich attraktiv sein kann.

  1. Du möchtest Geld kurzfristig parken

Du stehst kurz vor einer Investition, einem Kauf oder einer Buchung und hast dadurch einen höheren Geldbetrag auf deinem Konto? Befindet sich das Geld auf deinem Girokonto, ist es zwar gut geschützt, bringt aber keine Zinsen ein. Bei einem Tagesgeldkonto erhältst du denselben Schutz, gleichzeitig werden dir aber Zinsen gezahlt.

  1. Du möchtest sparen für weitere Investitionen

Vielleicht möchtest du auch wöchentlich, monatlich oder sogar täglich Geld von deinem Girokonto sparen, um eine höhere Investition durchführen zu können. Damit du auch während dieses Sparprozesses Zinsen erhältst, ist es sinnvoll, die Sparraten auf ein Tagesgeld-Konto einzuzahlen. Dies ist jederzeit möglich.

  1. Du möchtest mit kleineren Beträgen Zinsen machen

Bei vielen Formen der Geldanlage ist es so, dass du einen Mindestbetrag anlegen musst und dies auch nur einmalig möglich ist. So ist es beispielsweise beim Festgeld. Vielleicht möchtest du aber schon kleinere Beträge nutzen und mit diesen Zinsen erhalten. In dem Fall ist das Tagesgeld ebenfalls eine sehr gute Wahl.

  1. Du möchtest schnell an dein Geld kommen

Eine der Empfehlungen für die Geldanlage lautet, dass du das Dreifache deines Monatsgehaltes als Notgroschen zur Hand hast und darauf auch jederzeit zurückgreifen kannst. Hierbei handelt es sich meist um einen vierstelligen Betrag. Umso besser ist es, wenn du mit diesem Betrag noch Zinsen erhalten kannst. Suchst du also eine Form der Geldanlage, bei der du dein Geld auch kurzfristig nutzen kannst, aber dennoch Zinsen gezahlt werden, ist Tagesgeld ebenfalls eine sehr gute Wahl.

Der Blick auf die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto

Interessant ist für dich unter anderem die Frage, wie genau es eigentlich mit den Zinsen bei einem Tagesgeldkonto aussieht. Wichtig zu wissen: Es handelt sich nicht um einen festen Zinssatz. Bei Tagesgeld erhältst du einen variablen Zinssatz. Dieser kann sich also jederzeit ändern. Allerdings gibt es einige Anbieter, die für einen bestimmten Zeitraum eine Zinshöhe zusichern. Das heißt, du bekommst beispielsweise über sechs Monate einen Zinssatz zugesichert. Über einen Tagesgeld-Vergleich mit Schlaubi.de siehst du auf einen Blick, welche Banken diese Möglichkeit zur Verfügung stellen.

Wie die Bank die jeweilige Verzinsung festlegt, hängt unter anderem vom aktuellen Marktzins ab. An diesem wird sich orientiert. Dennoch haben die Banken natürlich auch in der Hand, selbst Einfluss auf die Zinshöhe bei ihrem Tagesgeldkonto zu nehmen. Aus diesem Grund werden unterschiedliche Zinshöhen zur Verfügung gestellt. Bei einem Tagesgeld-Vergleich schauen wir von Schlaubi.de nach, wie viele Zinsen du bei den einzelnen Banken erhalten kannst.

Sicherheit deines Guthabens auf dem Tagesgeldkonto

Ein umfassender Schutz deines Guthabens auf dem Tagesgeldkonto ist ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung. In Deutschland gibt es strenge Regeln, die durch die gesetzliche Einlagensicherung festgehalten sind. Das heißt, wenn du ein Guthaben von bis zu 100.000 Euro auf deinem Konto hast, ist dies auch abgesichert. Diese Vorgaben greifen dann, wenn du das Tagesgeldkonto bei einer deutschen Bank hast oder bei einer ausländischen Bank, die allerdings eine Zweigstelle in Deutschland vorweisen muss. Wir zeigen dir die Angebote der Banken, bei denen die deutsche Einlagensicherung auch wirklich greift.

Solltest du einen höheren Betrag auf dein Tagesgeldkonto einzahlen und damit ein Guthaben von mehr als 100.000 Euro auf dem Konto haben, ist es möglich, dass deine Bank die Absicherung durch eine freiwillige Einlagensicherung erhöht. Allerdings ist das nicht bei allen Banken der Fall. Informiere dich daher vor der Eröffnung eines Kontos, wie dies bei dem jeweiligen Anbieter gehandhabt wird.

Die Thematik der Sicherheit ist ein Punkt, der eine große Rolle beim Tagesgeld spielt. Wenn ein Kreditinstitut einen Sitz in Deutschland hat, benötigt es von der BaFin eine Erlaubnis, um Angebote von Tagesgeldkonten machen zu können. Sowohl die BaFin als auch die Deutsche Bundesbank haben hier die Hand drüber. Abhängig von der Größenordnung ist es zudem möglich, dass eine Beaufsichtigung auch durch die Europäische Zentralbank erfolgt. Die Grundlage bildet die Solvenzaufsicht.

Für dich ist wichtig zu wissen, dass durch die Institute keine Kontrolle der Konditionen erfolgt. Die Konditionen werden durch die Banken selbst festgelegt. Dies gilt auch für alle Bedingungen rund um das Tagesgeld. Auch hier erfolgt keine Kontrolle durch die BaFin.

Entscheidest du dich für ein Tagesgeldkonto einer ausländischen Bank oder eines Institutes, das nicht unter deutscher Aufsicht steht, gehst du ein erhöhtes Risiko ein. Hier gibt es unter Umständen andere Haftungsgrenzen oder auch gesetzliche Vorgaben. Häufig ist es auch so, dass du keinen Kundenservice in deiner Sprache vorfindest.

Der Zinseszins-Effekt beim Tagesgeld

Das Ziel bei der Geldanlage beim Tagesgeld ist für dich natürlich, durch Zinsen mit deinem Guthaben zu verdienen. Für dein Guthaben werden dir durch die Bank Zinsen gutgeschrieben und auf dein Tagesgeldkonto gezahlt. Damit steigt dein Guthaben, was auch wieder zu höheren Zinsen führt. Hierbei wird von einem Zinseszins-Effekt gesprochen. Durch die direkte Auszahlung der Zinsen auf das Tagesgeldkonto wird dieser Effekt in Gang gesetzt.

Wie sehr du davon profitieren kannst, hängt allerdings davon ab, wann genau die Zinsen auf deinem Konto eingezahlt werden. Hier unterscheiden sich die Banken. Einige Anbieter zahlen die Zinsen monatlich auf dein Tagesgeldkonto ein. Andere machen das in einem Rhythmus von drei, sechs oder auch zwölf Monaten. Grundsätzlich ist es natürlich von Vorteil, wenn die Abrechnung monatlich erfolgt.

Allerdings legen wir dir auch zu diesem Thema den Schlaubi.de Tagesgeld-Vergleich ans Herz. Durch den Vergleich der jeweiligen Zinsen siehst du, wie unterschiedlich diese ausfallen können. Abhängig von der Höhe der Beträge, die du auf dein Tagesgeldkonto einzahlen möchtest, sollte geschaut werden, welche Variante sich besser für dich eignet. Je detaillierter der Vergleich ist, umso besser kannst du auch abwägen.

Was braucht ein guter Tagesgeld-Vergleich?

Du wirst vielleicht verschiedene Tagesgeld-Vergleiche online finden, aber wie erkennst du, ob es sich um einen guten und seriösen Vergleich handelt? Wir von Schlaubi.de legen besonders großen Wert darauf, dass du auch wirklich die besten Grundlagen hast, damit du eine sichere Entscheidung treffen kannst. Zwei Punkte spielen eine besonders große Rolle:

  1. Wie sicher ist die Bank?
  2. Wie lukrativ ist das Angebot?

Die Sicherheit für dein Guthaben sollte immer an erster Stelle stehen. Das heißt, wir nehmen in unseren Vergleich ausschließlich Banken auf, die dir auch eine umfassende Sicherheit für dich und dein Guthaben anbieten. Die BaFin ist eine seriöse Einrichtung, die dafür sorgt, dass bis zu 100.000 Euro Geld als Anlage geschützt sind.

Der nächste Punkt ist die Frage, wie lukrativ das Angebot für ein Tagesgeldkonto ist. Beim Tagesgeld handelt es sich um eine Geldanlage, die dir eine hohe Sicherheit und einen unbegrenzten Zugriff auf dein Geld bietet. Diese beiden Punkte sorgen aber natürlich auch dafür, dass du hier keine hohen Zinsen erwarten kannst. Je geringer das Risiko einer Geldanlage ist, umso geringer ist auch die Rendite.

Das heißt aber nicht, dass du auf eine gute Rendite beim Tagesgeld verzichten musst. Wir schauen daher nach, wie lukrativ die jeweiligen Angebote der einzelnen Banken für dich sind. Dabei prüfen wir einmal den Zinssatz, der dir für das Tagesgeld angeboten wird. Bedenke aber, dass dieser variabel ist. Es handelt sich im Vergleich immer nur um eine Momentaufnahme. Wir prüfen ebenfalls, ob es möglicherweise ein Zinsversprechen für einen festen Zeitraum gibt. Einige Banken haben ein solches Versprechen. Sie zahlen dir beispielsweise einen festen Zinssatz für einen Zeitraum von sechs Monaten. Auf diese Weise weißt du bereits beim Abschluss, wie hoch die Zinsen sind, die du in den nächsten Monaten erwarten kannst.

Wir schauen ebenfalls darauf, wie es nach einem solchen festen Zeitraum aussieht. Welcher Zinssatz wird dir dann angeboten? Auch hier möchten wir wieder darauf verweisen, dass die Angebote nur eine Momentaufnahme sind. Es ist möglich, dass die Bank den Zinssatz nach dem festen Zeitraum senkt oder auch erhöht. Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Zinssätze für Tagesgeld zwar volatil sind, meist aber dennoch über einen längeren Zeitraum eingehalten werden.

Der dritte Punkt ist die Frage, wie oft die Zinsen abgerechnet werden. Wir haben bei der Erklärung zum Zinseszins-Effekt schon darauf verwiesen, dass du mehr Zinsen erhalten kannst, wenn du eine monatliche Abrechnung bei deinem Tagesgeldkonto hast. Bei einem höheren Zinssatz ist es aber auch möglich, dass eine Abrechnung nach drei oder sechs Monaten ebenfalls lukrativ sein kann.

Wichtig: Die sogenannte Zinsgarantie für einen festen Zeitraum wird normalerweise nur für Neukunden zur Verfügung gestellt. Ob du ein Neukunde bist, hängt davon ab, inwieweit du schon ein Tagesgeldkonto bei der Bank hattest. Sollte dies mehr als 12 Monate her sein, wirst du wieder als Neukunde angesehen.

Den Tagesgeld-Vergleich für dich richtig nutzen

Bei Schlaubi.de kannst du von einem optimalen Tagesgeld-Vergleich profitieren. Mit wenigen Klicks stellen wir dir eine Übersicht zur Verfügung. Dieser kannst du entnehmen, wie hoch die Zinsen für Tagesgeld bei den jeweiligen Banken sind. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, bei verschiedenen Banken die Konditionen für Tagesgeldkonten zusammenzusuchen. Du sparst jede Menge Zeit, um das passende Tagesgeldkonto zu finden.

Der Abschluss für die Eröffnung eines Kontos erfolgt dann direkt mit der Bank. Das heißt, wir arbeiten unabhängig und können auf diese Weise auch einen objektiven Vergleich der Konditionen zur Verfügung stellen.

Achte zudem auf die folgenden Punkte:

  1. Mögliche Kosten

Auch wenn in der heutigen Zeit Tagesgeldkonten normalerweise kostenfrei sind, so ist es dennoch wichtig zu schauen, ob du mit möglichen Kosten rechnen musst.

  1. Neukunden-Bonus

Ein Neukunden-Bonus wird von einigen Banken angeboten, damit sie auf diese Weise noch mehr Kunden gewinnen können. Der Neukunden-Bonus ist normalerweise eine einmalige Zahlung, die jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. So möchte die Bank vermeiden, dass sich die Kunden bei verschiedenen Banken anmelden und immer wieder einen Neukunden-Bonus erhalten. Die Bedingungen sind abhängig vom Anbieter. In den meisten Fällen ist es jedoch notwendig, einen bestimmten Betrag einzuzahlen und diesen auch für eine bestimmte Zeit auf dem Konto zu halten.

Die wichtigsten Punkte rund um den Zeitpunkt der Zinsgutschrift haben wir bereits erläutert. Damit du dies noch besser einschätzen kannst, haben wir eine Beispielrechnung erstellt. Wir gehen davon aus, dass eine Summe von 10.000 Euro auf das Tagesgeldkonto eingezahlt wird. Die Bank stellt einen jährlichen Zinssatz von 2 Prozent zur Verfügung. Bei einer jährlichen Berechnung der Zinsen, wird dir beim Abschluss des Jahres eine Gutschrift von 200 Euro auf dein Tagesgeldkonto übertragen. Du hast also Zinseinnahmen von 200 Euro erhalten.

Die Rechnung, wenn die Zinsen alle drei Monate berechnet werden, sieht ein wenig anders aus. Du erhältst nach einer Laufzeit von einem Quartal Zinsen in Höhe von 50 Euro. Nach einem weiteren Quartal werden Zinsen auf 10.050 Euro gezahlt. Die Zinsen haben dann eine Höhe von 50,25 Euro. Das heißt, bei einer Abrechnung pro Quartal hast du nach einem Jahr auch einen Euro mehr Zinsen erwirtschaftet. Erfolgt die Abrechnung monatlich, steigt der Betrag noch einmal an.

Hast du die Wahl zwischen einem Tagesgeldkonto mit 2 % Zinsen und einer Quartals-Abrechnung oder einem Tagesgeldkonto mit 2,5 % Zinsen und einer jährlichen Abrechnung, kann sich ebenfalls eine Vergleichsrechnung lohnen. Bei der ersten Variante erhältst du nach einem Jahr 10.201 Euro. Bei der zweiten Varianten sind es nach einem Jahr 250 Euro Zinsen, also ein Gesamtbetrag von 10.250 Euro. Dieses Beispiel zeigt, dass eine mehrfache Abrechnung pro Jahr nicht immer die beste Wahl darstellt.

Schlaubi.de informiert: Sparen oder Verbindlichkeiten und Dispo tilgen?

Wenn es um die eigenen Finanzen geht, sind viele Menschen unsicher, was eigentlich der richtige Weg ist. In Deutschland befindet sich jeder Vierte im Dispo seines Kontos. Rund 78 % haben schon einmal in ihrem Leben einen Kredit aufgenommen oder bedienen diesen gerade. Im Zusammenhang mit dem Tagesgeldkonto stellt sich natürlich die Frage: Sollst du erst deinen Dispo ausgleichen oder Kredit abzahlen und dann sparen? Oder ist es besser, beides parallel zu bedienen?

Tatsächlich gibt es hier den Hinweis, vor allem die Zinsen zu vergleichen. Wie hoch sind die Zinsen, die du für Tagesgeld erhältst und wie hoch die Zinsen, die du für deine Verbindlichkeiten zahlen musst? Über unseren Kredit-Vergleich von Schlaubi.de findest du Kreditangebote seriöser Banken mit Angabe zu den Zinssätzen. Hier kannst du also nach Anbietern schauen, die einen möglichst geringen Zinssatz haben.

Experten empfehlen, sich einen sogenannten Notgroschen anzulegen und hierfür ist das Tagesgeldkonto wirklich optimal geeignet. Dein Notgroschen sollte eine Höhe von wenigstens drei Netto-Monatsgehältern haben. Kommen unerwartete Ausgaben auf dich zu, kannst du diese sofort bedienen und musst keine Verbindlichkeiten abschließen.

Optimal ist es also, auf dem Tagesgeldkonto zu sparen und zugleich auch die Verbindlichkeiten zu bedienen. Hast du deinen Sparbetrag erreicht, kannst du auch höhere Raten bei den Krediten bedienen.

Die Voraussetzungen für ein Tagesgeld-Konto

Ein großer Vorteil bei einem Tagesgeldkonto ist, dass es nicht viele Voraussetzungen gibt, die du erfüllen musst. Viele Banken bieten inzwischen die Möglichkeit, direkt einen Online-Antrag zu stellen. Dafür nutzt du einfach unseren Schlaubi.de Tagesgeld-Vergleich und schaust, welche Variante zu dir passen kann. Dann kannst du direkt bei der Bank über unseren Link einen Online-Antrag einreichen.

Hier ist es dann notwendig, den Antrag auszufüllen. Zum Schutz vor Betrug und Geldwäsche ist ein PostIdent-Verfahren notwendig. Aber auch VideoIdent gehört heute zum Alltag. Das heißt, du kannst die Anträge entweder bei der Post einreichen und dich hier identifizieren. Du kannst dich aber auch über eine App identifizieren, was noch einmal deutlich schneller geht. Dafür ist es notwendig, den Ausweis zur Hand zu haben und über eine stabile Internet-Verbindung zu verfügen.

Bei den Details zu den einzelnen Angeboten auf unserer Webseite siehst du auch, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit du das Tagesgeldkonto eröffnen kannst.

Die Anlagesumme und die Auszahlungsvorgaben

Auch die Voraussetzungen bei der Anlagesumme sind gering. Beim Tagesgeldkonto kannst du bereits ab einem Betrag von 1 Euro Einzahlungen durchführen. Du musst normalerweise keinen bestimmten Einlagebetrag vorweisen, damit du das Konto eröffnen kannst. Eine Ausnahme sind mögliche Neukunden-Angebote. Hier kann es sein, dass die Bank Vorgaben dazu macht, wie hoch die erste Einzahlung sein sollte. Diese Konditionen findest du aber auch direkt in den Angeboten.

Einige Banken bieten dir die Möglichkeit, Guthaben in einer unbegrenzten Höhe auf dein Tagesgeldkonto zu überweisen. Bei anderen Anbietern ist es so, dass es eine maximale Summe für die Einzahlung gibt. Teilweise werden auch die Zinsen gestaffelt. Das heißt, für eine Anlagesumme bis 100.000 Euro bekommst du beispielsweise 2 Prozent Zinsen. Ab einem höheren Betrag sind es dann nur noch 0,5 Prozent Zinsen. In seltenen Fällen kann es auch einen Negativzins geben, wenn du ein sehr hohes Guthaben auf deinem Konto hast. Auch dies ist in einem guten Tagesgeld-Vergleich wichtig.

Tipp: Du kannst auch mehrere Tagesgeldkonten nutzen und so dein Guthaben verteilen. Dadurch umgehst du einen möglichen Negativzins.

Das Referenzkonto für dein Tagesgeldkonto

Ein wichtiger Punkt bei einem Tagesgeldkonto ist das Referenzkonto. Bei der Einrichtung von Tagesgeld musst du ein Referenzkonto angeben. Das heißt, du kannst Überweisungen zum Tagesgeld und vom Tagesgeld nur auf dieses Konto durchführen. Du hast zwei Möglichkeiten:

  1. Ein Referenzkonto bei derselben Bank, wie das Tagesgeldkonto.
  2. Ein Referenzkonto bei einer anderen Bank.

Meist nutzen Anleger ihr aktives Girokonto, damit sie das Geld transferieren können. Wichtig für dich zu wissen ist, dass du nicht bei jeder Bank als Referenzkonto ein Konto einer anderen Bank angeben kannst. Auch hier hilft dir der Tagesgeldvergleich, einen Überblick über die Voraussetzungen zu erhalten. Dort kannst du entnehmen, ob externe Referenzkonten akzeptiert werden.

Wichtig: Du kannst ausschließlich Einzahlungen vom Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto durchführen. Auszahlungen erfolgen ebenfalls nur auf das angegebene Referenzkonto. Es ist nicht möglich, mehrere Referenzkonten zu hinterlegen.

Ist es nur möglich, das Geld von einem Girokonto der gleichen Bank zu übertragen, kann es notwendig werden, dort ein Konto zu eröffnen. Beachte, dass jedes Girokonto bei der Schufa angemeldet wird. Dies gilt nur für Girokonten. Bei den Tagesgeldkonten erfolgt keine Information an die Schufa, da es sich um reine Guthabenkonten handelt. Dies ist bei einem Girokonto nicht der Fall.

Findest du in unserem Schufa-Vergleich heraus, dass das Tagesgeldkonto bei deiner Bank die besten Konditionen für dich zur Verfügung stellt, ist der Verifizierungsprozess bei der Einrichtung nicht mehr notwendig. Diese hast du bereits mit der normalen Kontoeröffnung durchlaufen.

Tagesgeldkonto für Kinder – geht das?

Eltern und Verwandte überlegen oft, wie sie Geld für Kinder sicher und sinnvoll anlegen können. Unter anderem wird das Tagesgeld als Option empfohlen. Hier hast du natürlich den Vorteil, dass jederzeit Geld eingezahlt werden kann. Ein Tagesgeldkonto kann, bei einigen Banken, auf den Namen des Kindes abgeschlossen werden. Hierfür ist es notwendig, dass die Erziehungsberechtigten das Einverständnis geben.

Ein Mindestalter für ein Tagesgeldkonto wird von den Banken normalerweise nicht festgelegt. Dies hängt damit zusammen, dass die Eltern als Kontoeröffner agieren. Das Tagesgeldkonto selbst läuft aber auf den Namen des Kindes. Mit einem Alter von 18 Jahren kann das Kind dann auch allein über das Geld verfügen. Bei einem Girokonto ist es so, dass hier ein Alter zwischen sieben bis 12 Jahren von den Banken festgelegt wird. Zudem bietet es normalerweise keine Zinsen. Dies ist bei einem Tagesgeldkonto anders. Dazu kommt, dass hier meist keine Kontoführungsgebühren anfallen und das Geld für die Kinder sicher aufgehoben ist.

Wichtig: Denke daran, nach der Eröffnung des Tagesgeldkontos Freunden und Verwandten die Daten des Referenzkontos mitzuteilen. Auch bei einem Tagesgeldkonto für Kinder kann Guthaben nur vom Referenzkonto transferiert werden.

Schritt für Schritt zum Tagesgeld für Kinder

Möchtest du gern ein Tagesgeldkonto für dein Kind eröffnen, ist unser Tagesgeld-Vergleich ebenfalls eine sehr gute Wahl. Mit den folgenden Schritten eröffnest du dann das Konto:

  1. Wähle ein Angebot aus

Gib bei unserem Schlaubi.de-Vergleich an, dass du gerne Angebote für Tagesgeld sehen möchtest. Vergleiche die von uns aufgestellten Produkte und wähle aus, welches Angebot du für dein Kind gern in Anspruch nehmen möchtest. Schau dir auch unsere Empfehlungen an. Durch den direkten Vergleich siehst du so genau die Konditionen für die einzelnen Konten.

  1. Beantrage die Kontoeröffnung

Der zweite Schritt ist ein Antrag auf die Kontoeröffnung vom Tagesgeld. Diesen kannst du inzwischen ganz einfach online stellen. Notwendig sind Angaben zu den Erziehungsberechtigten des Kindes sowie zum Kind selbst. Auch die Adresse muss angegeben werden. Achte darauf, dass alle Angaben den Angaben auf den Ausweispapieren entsprechen.

  1. Durchführung der Legitimation

Wenn du ein Tagesgeldkonto für dein Kind eröffnest, ist ebenfalls eine Legitimation notwendig. Sowohl du als auch dein Kind müssen diese durchlaufen. In einem Online-Ident-Verfahren beinhaltet dies beispielsweise den Abgleich aller Daten der Erziehungsberechtigten und des Kindes. Halte daher die Nachweise bereit.

  1. Einzahlungen und Verwaltung

Sobald die Legitimation abgeschlossen ist, erhältst du alle weiteren Informationen zum Konto. Anschließend kannst du direkt über das Referenzkonto die Einzahlungen durchführen. Auch die Verwaltung des Kontos liegt in deinen Händen, bis es volljährig ist. Dazu gehört es auch zu schauen, wie die Entwicklung der Zinsen ist.

Ein Tagesgeldkonto ist eine sichere Geldanlage, bei der du Zinsen für das Guthaben deines Kindes erhalten kannst, ohne ein Risiko einzugehen. Lediglich die Zinsentwicklungen sind nicht absehbar. Allerdings musst du nicht befürchten, dass du Guthaben verlierst. Gerade auch dann, wenn Freunde und Verwandte gerne etwas für die finanzielle Absicherung des Kindes tun möchten, ist es hilfreich, wenn ein Tagesgeldkonto als Sparkonto zur Verfügung stehen.

Wichtige Hinweise zum Sparen für Kinder

Natürlich möchtest du gern alles richtig machen, wenn du Geld für dein Kind auf einem Tagesgeldkonto anlegst. Wir haben daher die häufigsten Fragen zum Tagesgeld für Kinder für dich zusammengefasst:

Gibt es eine Höchstgrenze beim Tagesgeld für Kinder?

Dir steht es frei, so viel Geld für dein Kind zu sparen, wie du möchtest. Beachte, dass es bei einigen Tagesgeldkonten eine maximale Einzahlungssumme gibt oder auch Negativzinsen bei einem sehr hohen Guthaben berechnet werden. Zudem greift die gesetzliche Einlagensicherung nur bis zu einem Betrag von 100.000 Euro. Ob eine Absicherung darüber hinaus vorhanden ist, hängt von der Bank ab.

Muss ich das Geld meines Kindes versteuern?

Auch das Guthaben deines Kindes unterliegt der Steuerpflicht, wenn damit Zinserträge erwirtschaftet werden. Du kannst allerdings den jährlichen Sparerpauschbetrag für dein Kind anwenden. Erst dann, wenn die Zinserträge höher als dieser sind, ist eine Versteuerung notwendig. Bedenke, dass du den Freibetrag wirklich nur für Guthaben deines Kindes nutzen kannst. Es ist nicht möglich, ein Tagesgeldkonto für dein Kind zu eröffnen, den Sparerfreibetrag einzugeben und dort dann Geld für dich zu sparen.

Wird das Vermögen meines Kindes angerechnet?

Ein Tagesgeldkonto auf den Namen deines Kindes wird auch als Vermögen deines Kindes gewertet. Das heißt, wenn Unterhaltsverpflichtungen vorliegen oder auch Sozialleistungen beantragt werden, ist zu beachten, dass das Vermögen deines Kindes hier berücksichtigt wird.

Was ist besser – regelmäßig sparen oder einmalig große Beträge anlegen?

Gerade beim Ansparen von Guthaben für Kinder ist es so, dass häufiger kleine Beträge eingehen – beispielsweise zu den Feiertagen oder zur Einschulung. Tatsächlich geben viele Experten sogar an, dass regelmäßige Sparbeträge oft sogar die bessere Wahl sind als die einmalige Anlage eines Betrages. So kommt es zu einem stetigen Wachstum. Aber natürlich ist auch die Anlage von einem höheren Betrag sinnvoll. Hier kann es aber hilfreich sein, einen Vergleich zwischen Tagesgeld und Festgeld durchzuführen.

Tagesgeld versteuern – das ist wichtig zu wissen

Wir von Schlaubi.de möchten gerne, dass du umfassend zum Tagesgeld informiert bist. Ein wichtiger Punkt sind hier die Steuern. Wer Zinserträge erwirtschaftet, der unterliegt in Deutschland auch der Pflicht, diese zu versteuern. Es handelt sich um die Angaben, die auf die Anlage zu den Kapitalerträgen einzufügen sind. Hast du das Tagesgeldkonto bei einer deutschen Bank, werden die Steuern direkt von der Bank abgeführt.

Allerdings kannst du vorher noch vom sogenannten Sparerpauschbetrag profitieren. Dieser steht jeder Person in Deutschland zur Verfügung. Es handelt sich um einen Freibetrag, den du jährlich aus Kapitalerträgen erwirtschaften darfst. Hast du mehrere Anlagen, bei denen Kapitalerträge erwirtschaftet werden, kannst du den Freistellungsauftrag verteilen. Legst du dein Geld nur auf dem Tagesgeldkonto an, ist es auch möglich, den gesamten Freistellungsauftrag der Bank zu erteilen.

Erteilst du keinen Freistellungsauftrag, wird ab dem ersten Cent der Kapitalertrag versteuert. Erst im Rahmen einer Steuererklärung kann dann eine Erstattung erfolgen, wenn der Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft ist.

Steuern bei Erträgen aus dem Ausland

Du hast auch die Möglichkeit, ein Tagesgeldkonto im Ausland zu eröffnen und dort möglicherweise höhere Zinsen zu erzielen. Aber wie sieht es hier mit den Steuern aus? Hier ist eine Versteuerung durch dich selbst notwendig. Bei den meisten Banken mit einem Sitz im Ausland ist es so, dass hier keine Abführung der Steuer erfolgt. Das heißt, du erhältst die Zinsen auf dein Tagesgeldkonto und bist dann verpflichtet, selbst deine Kapitalerträge bei der Steuer anzugeben und zu versteuern. Normalerweise wird dir einmal im Jahr durch die Bank ein Nachweis für die Zinseinnahmen zur Verfügung gestellt. Diesen nutzt du dann für die Angaben in deiner Einkommenssteuererklärung.

Tagesgeld oder Festgeld – was ist besser?

Bei einer sicheren Geldanlage werden sowohl das Tagesgeld als auch das Festgeld empfohlen. Du stellst dir als Anleger natürlich die Frage, wo genau eigentlich die Vor- und Nachteile der beiden Varianten liegen.

Wir haben bereits umfassend alle wichtigen Informationen zum Tagesgeld in diesem Beitrag beleuchtet. Die Vorteile haben wir daher noch einmal übersichtlich für dich zusammengefasst:

  • Einlagensicherung bis 100.000 Euro
  • auch kleine Sparbeträge sind möglich
  • jederzeit Auszahlung möglich
  • kostenfreie Kontoführung

Die Einlagensicherung ist natürlich ein besonders wichtiger Aspekt, da so sichergestellt wird, dass dein Guthaben auch bei einer möglichen Insolvenz der Bank geschützt ist. Ebenfalls als Vorteil erweist sich, dass du jederzeit Sparbeträge einzahlen kannst und es keine festen Vorgaben zur Höhe dieser Beträge gibt. Auch eine Auszahlung ist von einem Tagesgeldkonto aus immer möglich. Die Kontoführung ist normalerweise kostenfrei. Hier kann es lediglich einzelne Ausnahmen geben.

Als Nachteil bei einem Tagesgeldkonto wird vor allem der flexible Zinssatz gesehen. Wenn es keinen festen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum gibt, ist es möglich, dass die Zinsen ständig angepasst werden – auch nach unten hin. Du weißt also nie, wie hoch die Zinseinnahmen mit dem Tagesgeld wirklich sind.

Das Festgeld im Vergleich

Die gleiche Sicherheit, die dir bei einem Tagesgeldkonto geboten wird, gibt es auch bei einem Festgeldkonto. Das heißt, auch hier ist deine Einlage bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die BaFin abgesichert. Die Geldanlage selbst unterscheidet sich allerdings ein wenig zum Tagesgeld.

Beim Festgeld legt die Bank einen Betrag fest, der mit einer einmaligen Einzahlung auf das Konto übertragen werden muss. Dieser Betrag muss dann für einen bestimmten Zeitraum auf dem Tagesgeldkonto verbleiben. Je länger er dortbleibt, umso höher sind auch die Zinsen. Typisch sind Staffelungen, wie:

  • 3 Monate Festgeld mit 1,5 % Zinsen
  • 6 Monate Festgeld mit 1,8 % Zinsen
  • 12 Monate Festgeld mit 2 % Zinsen
  • 48 Monate Festgeld mit 2,5 % Zinsen

Hier wird deutlich, dass die Zinsen steigen, je länger du dein Guthaben auf dem Festgeldkonto lässt. Teilweise ist es auch möglich, eine Laufzeit von mehreren Jahren zu wählen. Im Vergleich mit dem Tagesgeld werden die Zinsen beim Festgeld meist höher ausfallen. Allerdings ist zu bedenken, dass du das angelegte Geld beim Festgeld während der Laufzeit nicht einfach vom Konto entnehmen kannst.

Das ist ein deutlicher Unterschied zum Tagesgeld. Benötigst du dein Guthaben innerhalb einer kurzen Zeit, kannst du es nicht einfach auf dein Konto transferieren. Teilweise ist es möglich, das Tagesgeld vorzeitig zu kündigen. Hier gehen dir jedoch die bis dahin erhaltenen Zinsen verloren.

Experten empfehlen eine Kombination aus Festgeld und Tagesgeld, wenn du ausreichend Kapital zur Verfügung hast. Mit einem Betrag auf dem Tagesgeldkonto, den du jederzeit nutzen könntest, bist du für unerwartete Situationen gerüstet. Zusätzlich dazu arbeitet Guthaben, das du erst einmal nicht benötigst, auf dem Festgeldkonto und bringt höhere Zinsen.

Fazit: Mit dem Tagesgeld-Vergleich bist du gut aufgestellt

Mit dem Tagesgeld-Vergleich von Schlaubi.de hast du alles an der Hand, was du für die Suche nach einem passenden Sparkonto benötigst. Wir listen ausschließlich Angebote seriöser Banken für dich auf. Zudem siehst du die Konditionen, die bei jedem Tagesgeldkonto anfallen. Auf diese Weise ist ein effektiver Vergleich möglich – und das in nur wenigen Minuten.

Den Vertrag selbst schließt du dann direkt mit der Bank ab. Wir von Schlaubi.de agieren als objektiver und unabhängiger Vergleichsanbieter für dich.