Breitband DSL via DSL Kabel Wlan LTE

Glasfaserkabel für Breitband, DSL
Das Glasfaserkabel: Das Rückrat des Breitbandinternets

Bis etwa zum Milleniumswechsel war Schmalband-Internet verbreitet. Bei Schmalbandzugängen handelt es sich um analoge Anschlüsse über Telefonmodem oder ISDN. Heutzutage ist in Deutschland das Breitband-Internet am weitesten verbreitet. Dieses verläuft heutzutage meist über moderne Glasfaserkabel.

Was ist der Vorteil von Breitband-Internet?

Im Gegensatz zum Schmalband hat das Breitband-Internet  eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate. Mit anderen Worten: Innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit wird mit der Breitbandtechnik eine größere Datenmenge übertragen als mit herkömmlichen Schmalbandzugängen. Daher ist Breitband-Internet um ein Vielfaches schneller.

Daher ist Breitband-Internet um ein Vielfaches schneller.
Im Breitbandatlas des deutschen Wirtschaftsministeriums wird als Mindestvoraussetzung für einen Breitbandzugang eine Übertragungsrate von 128 kByte/s angegeben. Derart hohe Internetgeschwindigkeiten werden vor allem mit DSL realisiert, doch auch Kabel oder WLAN sind inzwischen weit verbreitet.

Was sind die momentan wichtigsten Breitband-Verbindung?

Breitband-DSL

DSL gehört wohl zu den geläufigsten Begriffen im Zusammenhang mit Hochgeschwindigkeits-Internet.  Doch was ist DSL eigentlich? Die Abkürzung steht für „Digital Subscriber Line“ und bedeutet „Digitaler Teilnehmeranschluss“. Der Breitbandzugang wird folglich über eine einfache Telefonleitung realisiert.  Mehr über die verschiedenen Varianten von Internet via Teilnehmeranschluss erfahren Sie unter DSL.

Breitband-Kabel

Zugang zum Breitband-Internet ermöglicht auch ein Kabelfernsehnetz, wenn dieses um einen Rückkanal erweitert wurde. Der Rückkanal sorgt dafür, dass Daten zwischen Sender und Empfänger in beide Richtungen ausgetauscht werden können. Kabelinternet ist nach DSL die verbreiteste Variante von Breitband-Internet. NetCologne (www.netcologne.de) bietet Breitband via Kabelfernsehnetz bundesweit an. (www.kabel-deutschland.de) ist derzeit in 13 Bundesländern verfügbar. Daneben gibt es eine Reihe regionaler Anbieter.

Breitband-WLAN DSL

WLAN steht für „Wireless Local Area Network“ und bedeutet „Drahtloses Lokales Netzwerk“.  Bei WLAN DSL handelt es sich um eine Funktechnologie. Die Datenübertragung erfolgt dabei über einen DSL Router sowie einen entsprechenden Empfänger am Rechner. Auch im Bereich DSL via WLAN haben Kunden mittlerweile die Auswahl zwischen zahlreichen Anbietern.

Breitband-LTE

Bei LTE handelt es sich um eine neue Funktechnologie, die im Gegensatz zu UMTS weit höhere Datenübertragungsraten ermöglicht. LTE steht für Long Term Evolution, zu Deutsch: Langzeit-Evolution und ist in unterschiedlichen Frequenzbereichen einsetzbar. Die Frequenzen um 800 MHz eignen sich insbesondere für eine flächendeckende drahtlose Breitbandversorgung auf dem Land. Die Frequenzbereiche 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz sind vor allem für die städtische Breitbandversorgung geeignet.  Während die ländlichen Regionen in Deutschland schon weitestgehend mit LTE versorgt sind, steht die Versorgung der Städte noch am Anfang.

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